Der Gleis ins Verderben

Ein alter Zug fährt auf seinen Schienen durch Gebirge, Wälder, Wiesen, über Seen und Brücken. Schwarz steigen die Rauchwolken der Lok in den Himmel und bilden einen langen Schleier der langsam verweht. Weit hört man das Rattern der Räder bevor es dann leise verklingt.

Alte, junge, große und kleine, kranke, gesunde, Familien und allein stehende Menschen befinden sich auf der Fahrt.

Da! Ein mutiger Passagier springt von Wagen zu Wagen und verbreitet eine schreckliche Botschaft. "Wir werden entführt! Unser Zug fährt direkt auf eine eingestürzte Brücke zu und es gibt nur einen Ausweg! Die einzige Rettung ist der Sprung, der Sprung in den bald kommenden Rettungszug auf dem Parallelgleis. Es soll genügend Platz für alle sein."

Doch wie sehr sich der Mann auch anstrengt, die meisten Menschen halten ihn für einen Dummkopf und seine Nachricht für einen schlechten Scherz. Andere winken ab: "Falls der Rettungszug wirklich kommt, ist noch genug Zeit."

Eine Frau im zweiten Wagon möchte sich selber retten und springt vom Zug. Sie nimmt ihren vermeidlich letzten Ausweg. Doch als sie den Boden erreicht, bleibt sie reglos liegen. Die Lok hält nicht an - keiner kümmert sich um sie. Ist das nicht Warnung genug?

Im dritten Wagon sieht man trotz all der Ereignisse alles sehr gelassen. "Wenn der Zug auch verunglücken mag, man kann sich doch selber helfen. Warum immer das Schlimmste annehmen?"

Langsam wird der versprochene Rettungszug sichtbar. Näher und näher kommt er heran. Er rast mit atemberaubender Geschwindigkeit.

Da springen auch schon die ersten Menschen von den Dächern herüber in die offenen Wagen. Es ist nur ein halber Meter. Nur ein kleiner Augenblick - und doch soll er alles entscheiden?! Es ist genügend Zeit. Aber es springen nur wenige. Nur die, die der Nachricht wirklich glauben.

Nun entfernen sich die beiden Gleise voneinander. Der erste Zug, mit der Mehrheit der Menschen, fährt direkt auf eine am Horizont erscheinende riesige Schlucht zu. In den letzten Momenten versuchen noch Menschen das leere Dach für den rettenden Sprung zu erreichen. Doch als sie es erklommen haben, ist der Abstand der Züge bereits zu groß.

Es ist zu spät! Jede Lok zieht ihre Wagen über die Gleise. Die Schienen liegen wie immer fest und unveränderlich verankert. Entsetzt blicken sich die Menschen an.

Man sieht Verwandte, Eltern, eigene Kinder, vielleicht seinen Ehepartner auf dem anderen Zug. Warum bin ich nicht gesprungen?

Die Möglichkeit war doch da, kurz - aber lang genug! Es war für alle Platz. Das Rattern der Räder wird langsamer. Das Zischen immer leiser, bis es dann erlischt. Nur der Rettungszug und seine wenigen Passagiere erreichen den sicheren Bahnhof. Ohne ihre irdischen Güter. Aber sie sind am sicheren Ziel.

DU sitzt in dem Zug!

Gott zwingt niemanden! Es ist ganz allein Deine Entscheidung.

Gott zwingt niemanden! Es ist ganz allein Deine Entscheidung.

Du wirst entführt! Darum entscheide Dich heute. Das Leben ist kurz und doch lang genug. Folge nicht weiter dem Weg der Sünde. Lasse Dich nicht weiter vom Teufel ziehen. Springe noch heute in den "Zug" des Herrn Jesus. Auch wenn es Dir zuerst nicht logisch erscheint - Nur ER kann Dich erretten!

Wenn Freunde und Bekannte lachen werden, glaube trotzdem der Botschaft! Vergesse alles Vergängliche und "spring"! Du musst nur Glauben, dem Herrn Jesus GLAUBEN und den Weg der Sünde verurteilen. Mit IHM musst Du dann diesem traurigen und gefährlichen Weg nicht mehr folgen.

Der Teufel ist trügerisch, er zieht die Menschen durch den Weg der Sünde Richtung Verderben. Er zieht schon Jahrtausende alle Menschengruppen, jeden "Wagen" hinter sich her. Ja, die ganze Menschheit. Viele winken lachend ab, halten den Himmel und die Hölle für ein Märchen. Andere schieben die Entscheidung auf, oder argumentieren mit einem "lieben Gott". Doch -die Wahrheit- ist eine andere.

Auch kann keiner aus eigener Kraft eine andere Richtung einschlagen, sich selbst den Himmel verdienen oder vor allen Problemen einfach weglaufen. Aus eigener Kraft kommst Du nicht weit. Du wirst irgendwann wie die beschriebene Frau "neben den Gleisen" reglos liegenbleiben, denn der Teufel hat kein Erbarmen, er wird Dir niemals helfen!

Doch wirklich jeder Mensch bekommt Gottes Rettungsangebot. Der eine "springt" früher, der andere später, die Meisten "springen" nie. Doch denk daran, irgendwann gehen die "Gleise" auseinander. Irgendwann ist es zu spät! Vielleicht schiebst du die Entscheidung auf und musst bald mit Schrecken feststellen, dass der Abstand zu groß ist...

Jesus Christus ist selbst Mensch geworden und für die Sünde der Welt gestorben. Das hat er freiwillig aus Liebe zu uns getan! So wie im Bilde der Rettungszug ganz nah an Dich herankommt.

Du kommst nur durch den Glauben an das Erlösungswerk des Herrn Jesus, durch sein Sterben am Kreuz, von dem Weg der Sünde auf den Weg des ewigen Lebens.

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